Über mich

Ich sammle Geschichten im Herzen.

C26EECD3-1D86-4118-BE8A-F641A166761C

Lernen hört bei mir nie auf​

Willkommen in der Praxis von Tímea Müller in Backnang – systemische Selbsterfahrung im transgenerationalen Kontext

Mein Name ist Tímea Müller. Als systemische Beraterin mit langjähriger Spezialisierung auf transgenerationale Dynamiken begleite ich Einzelpersonen, Paare, Familien und Fachkräfte in reflektiven Prozessen zur Herkunft, biografischen Prägung und Identitätsentwicklung.

In meiner Praxis in Backnang biete ich Selbsterfahrungsseminare auf Grundlage der Generation Code® Methode an – einer methodisch klar strukturierten Arbeitsweise, die Erkenntnisse aus Epigenetik, Neurobiologie, Systemtheorie und biografischer Forschung integriert. Die Methode wurde von Sabine Lück entwickelt und zeichnet sich durch eine besondere Verbindung von symbolischen Zugängen, narrativer Struktur und systemischer Präzision aus.

Die Seminare finden in Kleingruppen von maximal sechs Teilnehmenden statt und orientieren sich an einem vierphasigen Aufbau, der auf die schrittweise Dekodierung individueller Loyalitätsmuster in Bezug auf ein Elternteil ausgerichtet ist. Als zentrales Arbeitsinstrument setze ich das Spiel Starke Wurzeln® ein, ebenso wie Materialien aus der Spieleapotheke®, welche transgenerationale Prozesse visuell und dialogisch zugänglich machen.

Der Seminarraum in einem historischen Gebäude im Zentrum von Backnang bietet einen geeigneten Rahmen für tiefenpsychologisch informierte Gruppenprozesse. Die Atmosphäre ist bewusst gestaltet, um strukturiertes Arbeiten mit emotionaler Sicherheit zu verbinden.

Meine Arbeit im Kontext von Generation Code® Rumänien und Europa umfasst neben Selbsterfahrungsgruppen auch Fachweiterbildungen und kollektive Reflexionsformate. Ein Beispiel dafür ist das regelmäßig stattfindende Erzählcafé Kriegsenkel, das sich auf die intergenerationellen Folgen des Zweiten Weltkriegs konzentriert. Hier begleite ich dialogisch moderierte Austauschprozesse mit dem Ziel, kollektive Erinnerung und individuelle Integration miteinander zu verschränken – jenseits pathologisierender Zuschreibungen.

Die Auseinandersetzung mit transgenerationaler Belastung erfordert eine interdisziplinäre Perspektive. Daher bilde ich mich kontinuierlich in Bereichen wie Anthropologie, Geschichtswissenschaft, Sozialpsychologie und Gedächtnisforschung weiter.
Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem historischen, sozialen und kulturellen Kontext als notwendiger Bezugsrahmen für jedes biografisch-systemische Arbeiten.

Im Zentrum steht die Frage, wie wir Herkunft verstehen können, um Gestaltungsspielräume für Gegenwart und Zukunft zu erweitern – auf individueller wie kollektiver Ebene.

IMG_6808
IMG_1761
71664752-39f3-4977-ad4f-3c818137fad2

Meine Geschichte

Ich habe in meiner Geschichte immer wieder Umbrüche erlebt, die zu Neuanfängen führten

Ein prägender Wendepunkt in meinem Leben war das Ende der kommunistischen Diktatur in meiner ursprünglichen Heimat Rumänien. Diese Phase des Systemwechsels war nicht nur gesellschaftlich bedeutend, sondern auch biografisch formend: Ein historischer Moment, der politische, soziale und familiäre Ordnungsmuster gleichzeitig in Bewegung brachte.

Mein persönlicher Weg führte mich nach Deutschland – nach Backnang – in ein Haus mit Geschichte: die ehemalige obere Apotheke, heute ein lebendiger Ort der systemischen Arbeit.
Hier begleite ich Menschen in Selbsterfahrungsprozessen mit der Generation Code® Methode – in einem Raum, der Kontinuität und Wandel verbindet und neue Ordnungen begreifbar macht. Im Laufe der Jahre ist dieser Ort zu meiner zweiten Heimat geworden. Eine Heimat, die nicht durch Herkunft definiert ist, sondern durch Begegnung, Verantwortung und Gestaltung.

Die Erfahrung von Migration und Integration begleitet mich auf mehreren Ebenen – biografisch, professionell und transgenerational. Über viele Jahre habe ich mit Einzelpersonen, Familien und Fachkräften gearbeitet, die sich in mehrschichtigen Zugehörigkeitssystemen bewegen: zwischen Sprachen, zwischen kulturellen Referenzrahmen, zwischen generationsübergreifenden Aufträgen und neuen biografischen Wegen.

Transgenerationale Prozesse spielen dabei eine zentrale Rolle: Migration wirkt nicht nur auf die Generation, die geht, sondern auch auf jene, die folgt. Es entstehen Loyalitäten in mehrere Richtungen, innere Aufträge zwischen Herkunft und Zukunft, emotionale Felder, die sich durch Schweigen, Wiederholung oder Schutzmechanismen ausdrücken.
Diese Dynamiken werden häufig nicht direkt benannt, aber sie gestalten Beziehungen, Selbstverständnis und Lebensentscheidungen auf subtile Weise mit.

In meiner Arbeit verknüpfe ich systemische Theorie mit einem tiefen Verständnis für historische Übergänge, biografische Verdichtung und familiäre Verwebung.
Das transgenerationale Gedächtnis begreife ich als Resonanzraum – ein Ort innerer Bewegung, in dem Geschichte nicht abgeschlossen, sondern fortlaufend verhandelt wird.

Genau hier setzt meine Praxis an.

Abonnieren sie unseren Newsletter